//
Archiv

Wohnmobilstellplatz

Diese Schlagwort ist 4 Beiträgen zugeordnet

Freibad: Ja, aber gut muss es werden!

schwimmbad

Historisches Kleinod: Die Schutzhütte, noch ohne Schwimmbad.

Dass der Erleborn schon immer ein Freizeitzentrum war zeigt sich am Kassenhäuschen des Freibades. Das nämlich ist ein historischer Schatz, denn es stand schon lange bevor drumherum ein Freibad gebaut wurde.  Wo einst nur eine Schutzhütte für Wanderer war und nun ein beliebtes, aber zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommenes Freibad ist, soll nun ein modernes Freizeit- und Erholungszentrum mit Wohnmobilhafen entstehen. Den ersten Schritt hat die Stadtverordnetenversammlung getan indem sie das Nutzungsrecht am Café zurückgekauft hat. Bleibt zu hoffen, dass das kleine Häuschen auch im neuen Konzept einen würdigen Platz findet. Für die FWG hat Fraktionsvorsitzender Achim Jäger die Planungen unterstützt, mahnt aber auch an, dass man fachkundige Planer dazuholt:

„Das Gebäude Schwimmbad Café im Erlebrunnenweg 17 soll für insgesamt 34.000 €, davon 5.000 € für Inventar und 29.000 € für die Ablösung des dinglichen Nutzungsrechts erworben werden.

Nun ist die Homberger FWG nicht dafür bekannt, dass sie dem Erwerb von Gebäuden und Flächen vorbehaltlos zustimmt. Wichtig für uns ist, dass es einen guten Grund bzw. ein vernünftiges Nutzungskonzept für die zu erwerbenden Gebäude gibt. Beides ist im Fall des Gebäudes Schwimmbadcafé zu bejahen.

Der Zugriff auf das Gebäude, dass sich auf dem Gelände unseres Freibades befindet, muss ausschließlich bei der Stadt liegen. Der 1996 im Rahmen eines Erbbaurechts vorgenommene Verkauf des Gebäudes muss korrigiert werden. Nach Meinung der FWG war es damals falsch ein im Schwimmbadbereich belegenes Gebäude an einen Dritten zu veräußern, nur um Folge- und Renovierungskosten zu sparen. Das Ergebnis sehen wir heute. Das Gebäude ist renovierungsbedürftig, energetisch suboptimal, steht leer und ist nicht im Zugriff der städtischen Gremien.

Im Rahmen der noch zu erstellenden Gesamtplanung des Bereichs Schwimmbad muss über die weitere Nutzung entschieden werden. Gegen eine kurzfristige Vermietung an einen Interessenten, der Kiosk und Pizzeria betreiben möchte, spricht natürlich nichts – möglichst noch in der laufenden Badesaison.

Unser Erleborn hat aber nicht nur als Schwimmbad großes Potenzial.

Homberg liegt in der Mitte Deutschlands. Camper und Wohnmobilisten, die auf ihren Urlaubsreisen unterwegs sind, suchen sehr oft Übernachtungsmöglichkeiten unweit der Hauptverkehrsachsen (Autobahn). Hier bietet sich Homberg (nur ca. 8 km von der Autobahn) an.

Im Bebauungsplan vom Dezember 1999 ist ja bereits ein Campingplatz ausgewiesen. Einer Erweiterung um Wohnmobilstellplätze stünde sicher auch nichts im Weg. Entsprechende Anträge wurden hier im Parlament bereits mehrfach gestellt. Dies sollte bei der anstehenden Neubeplanung des Freibades berücksichtigt werden.

Bei der Neugestaltung des Eingangsbereichs mit Um- oder Neubau von Kassengebäude, Imbiss / Restaurant und den Sanitäranlagen sollte berücksichtigt werden, dass zwischen dem geplanten Campingplatz / Wohnmobilstellplatz und dem Schwimmbadbereich Synergien geschaffen werden. Das kann zum Beispiel durch einen gemeinsamen Kassen- und Rezeptionsbereich (dies führt zur Einsparung von Personalkosten) und einen gemeinsamen Sanitärbereich mit Umkleiden, Duschen und WCs erreicht werden.

Die im Rahmen einer Bürgerinformation vorgestellten Planentwürfe zur Neugestaltung des Schwimmbades und die von den Hombergern gegebenen Anregungen bieten eine gute Basis um das Schwimmbad in einen zeitgemäßen Freizeitpark Erleborn um zu gestalten. Dabei darf man aber auch nicht auf fachkundige planerische Unterstützung für den Bau des Camping- und Wohnmobilstellplatzes verzichten. Beispielhaft seien hier www.diestellplatzberater.de genannt.

Im Bereich der Neugestaltung des Erleborns sind wir auf einem guten Weg. Die FWG stimmt daher dem Erwerb des Gebäudes Schwimmbadcafé zu.“

Freie Wähler: Zufrieden mit dem ersten Jahr

– Eine überwiegend positive Bilanz der bisherigen Arbeit zog die Freie Wählergemeinschaft Homberg (FWG) auf ihrer Jahres-Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag, dem 11. Oktober. Nur eineinhalb Jahre nach ihrer Gründung und der erstmaligen Teilnahme an der Kommunalwahl sei die Homberger FWG aus dem politischen Leben Hombergs nicht mehr wegzudenken, so das einhellige Resümee. In den Berichten von Vorstand und Fraktion wurden die verschiedenen Entwicklungen aber auch durchaus kritisch hinterfragt. So habe die Fraktion anfangs Mühe gehabt, im eingefahrenen Homberger Politikbetrieb die notwendigen Informationen für die eigene Arbeit zu bekommen. „Wir sind angetreten, um durch Offenheit und Ehrlichkeit das politische Klima in Homberg zu verändern“, so der Vorsitzende Günther Koch: „Leider mussten wir aber oft erleben, dass wir dabei nicht auf Unterstützung hoffen können.“

Auch die Umsetzung politischer Vorhaben sei wesentlich mühsamer als vor der Wahl gedacht. Als Beispiel wurde der Umgang mit den Themen „Wohnmobilstellplätze“ und „Barrierefreiheit am Marktplatz“ genannt. Zwar seien die Vorschläge, die die FWG im Februar in das Parlament eingebracht hat, relativ simpel und ohne große Kosten umsetzbar. In den parlamentarischen Ausschüssen aber würden die Themen so lange problematisiert, dass sie immer teurer und aufwändiger werden und eine Beschlussfassung sich immer länger hinzieht. Die FWG werde sich von solchen Behinderungen aber nicht einschüchtern lassen und unvermindert für ihre Anliegen kämpfen, so Koch.

Als wichtiger Bestandteil der Arbeit der FWG werden die Arbeitsgruppen angesehen, in denen sich vor allem „normale Mitglieder“ und auch weitere Interessierte engagieren. Insbesondere durch die AG Stadtentwicklung sowie die AG Erneuerbare Energien wurden im vergangenen Jahr wichtige Impulse für die inhaltliche Arbeit der FWG gesetzt. Diese Arbeit soll gestärkt und weiter ausgebaut werden. Gedankt wurde für den Aufbau der Internetseite der FWG http://www.fwg-homberg.de. Unverzichtbar ist außerdem der „FreiRaum“ geworden. Obwohl dieser Treffpunkt in der Homberger Untergasse erst kurz vor den Sommerferien eröffnet wurde ist er insbesondere auch durch das Bürgerbegehren zu einem Anlaufpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger Hombergs geworden, selbst wenn sie nicht der FWG angehören. Die regelmäßige Öffnungszeit des FreiRaum an jedem Sonnabend von 10 bis 12 Uhr soll zukünftig noch mehr Bedeutung erlangen, indem für jede Woche ein aktuelles Thema vorgeschlagen wird.

In einem Punkt fand der Vorstand keine Unterstützung in der Mitgliederversammlung: Der Antrag, den jährlichen Mitgliedsbeitrag zu erhöhen, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Es soll bei dem geringen Beitrag von 12 Euro im Jahr bleiben, damit eine Mitgliedschaft bei den Freien Wählern für alle Hombergerinnen und Homberger auch weiterhin erschwinglich ist.

Christian Utpatel
2. Vorsitzender

Bei der FWG mitmachen!

Marktplatz: Keine Kompromisse zulasten von Behinderten!

Die Freien Wähler Homberg freuen sich, dass die beiden Initiativen der Homberger FWG zu den Themen „Barrierefreiheit“ und „Wohnmobilstellplatz“ von der Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar positiv aufgegriffen wurden. Beide Anträge (siehe: hier) wurden zur weiteren detaillierten Beratung in die zuständigen Ausschüsse verwiesen. Die FWG wird den weiteren Verlauf der Beratungen aktiv begleiten und dafür Sorge tragen, dass bald endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Die von der FWG vorgeschlagene Rampe am Marktplatz muss eine vernünftige Lösung für alle Betroffenen sein. Ohne Frage ist darauf zu achten, dass der Bau möglichst kostengünstig erfolgt. Andererseits wird sich die FWG aber auch nicht auf Kompromisse zulasten von Behinderten, Senioren und jungen Familien einlassen. Es ist nicht einzusehen, dass ausgerechnet denjenigen, die ohnehin in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, irgendwelche Umwege oder Behelfslösungen zugemutet werden. Daher verbieten sich alle Hinweise, Betroffene könnten ja einfach irgendwo anders rumfahren. Nicht zuletzt die einschlägige Gesetzeslage zu den Themen Barrierefreiheit und Anti-Diskriminierung erfordert gleiche Zugangsmöglichkeiten für Alle. Nicht die Behinderten, Senioren und einen Kinderwagen schiebenden Familien sind an den jetzt entstehenden Zusatzkosten Schuld, sondern diejenigen, die den Marktplatz in dieser Weise geplant und diese Planungen parlamentarisch begleitet haben.

Mit derselben Entschiedenheit wird sich die FWG allerdings gegen unnötige Investitionen beim Thema „Wohnmobilstellplätze“ stellen. Zusätzliche Stromanschlüsse, Toilettenhäuschen und Parkscheinautomaten, wie sie während der Stadtverordnetenversammlung aus anderen Fraktionen gefordert wurden, erfordern Investitionen, die nicht zu refinanzieren sind. Kern des Vorschlages der FWG ist vielmehr, dass er außer der Ergänzung der ohnehin vorhandenen Beschilderung eben keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die Errichtung eines Luxus-Stellplatzes mit umfangreicher Infrastruktur würde mit Sicherheit eine wichtige Bereicherung des touristischen Angebotes Hombergs darstellen, müsste aber das Projekt eines privaten Investors sein und kann nicht aus städtischen Mitteln finanziert werden. Ungeachtet solcher weitergehenden Visionen zielt der Vorschlag der FWG darauf ab, so schnell wie möglich mit geringsten Mitteln mehr Nutzen aus dem vorhandenen Wohnmobiltourismus zu ziehen.

Christian Utpatel
Sprecher der AG Stadtentwicklung der FWG
Kontakt: christian@utpatel.de

FWG kümmert sich um Barrierefreiheit und Wohnmobilstellplätze

Mehr Barrierefreiheit am Marktplatz und bessere Wohnmobilstellplätze will die Fraktion der Homberger Freien Wähler (FWG) bei der Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar erreichen. Beide Anträge sind von der AG Stadtentwicklung der FWG erarbeitet worden.

Barrierefrei zum Obertor –

Weiter geht’s nur über Treppenstufen…

Nach dem Vorschlag der FWG sollen die Treppenstufen neben dem Philippsdenkmal vor der Touristinformation durch eine Rampe ersetzt werden. Seit dem Umbau des Marktplatzes ist es nicht möglich, barrierefrei vom Marktplatz Richtung Rathaus/ Obertor zu gelangen. Wer diesen Weg mit einem Kinderwagen, einer Gehhilfe, einem Rollstuhl oder einem geschobenen Fahrrad zurücklegen will, muss entweder über Treppenstufen auf die obere Gehwegebene gelangen oder, nachdem der Wassergraben überwunden wurde, auf der Fahrbahn die Straße entlang laufen.

… oder im fließenden Verkehr auf der Fahrbahn.

Eine anstatt der Treppenstufen gebaute Rampe könnte sich bei entsprechender Planung elegant an der Mauer des erhöhten Sitzbereiches der Außengastronomie entlang ziehen. Die FWG wird zukünftig weitere Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit entwickeln.

Wohnmobile in die Stadt –

Mit einem zweiten Antrag schlägt die FWG vor, ergänzend zum vorhandenen Wohnmobilstellplatz an der B 323 weitere Parkplätze für Wohnmobile in der Stadt auszuweisen. Im Antrag heißt es zur Begründung: „Nach einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums geben Wohnmobiltouristen an den bereisten Orten rund 40 Euro pro Tag und Person aus. Gäste, die den derzeitigen Homberger Wohnmobilstellplatz nutzen, haben dazu leider kaum Gelegenheit. Es gibt im Umfeld keinerlei Gastronomie, keinen Handel, und die attraktive Altstadt ist weder zu sehen noch wäre sie zu Fuß schnell erreichbar. Hinzu kommt, dass die Wegweisung an den umgebenden Bundesstraßen um die Stadt herum führt, so dass die Reisenden noch nicht einmal bei der Anreise einen Eindruck von Homberg erhalten.“

Um den Investitionsaufwand möglichst gering zu halten schlägt die FWG vor, den vorhandenen Platz mit den funktionalen Einrichtungen zu erhalten, aber um weitere ausgewiesene Parkflächen ohne gesonderte Infrastruktur zu ergänzen. So wird es ermöglicht, dass Wohnmobilisten zentrumsnäher parken, wobei die Ver- und Entsorgungseinrichtungen bei der An- oder Abreise trotzdem genutzt werden können. Solche zusätzlichen Stellplätze sollen nach Vorschlag der FWG am Reithausplatz, am Schwimmbad und an der Wallstraße ausgeschildert werden.

„Schon lange sucht man in Homberg nach Verbesserungsmöglichkeiten für den Wohnmobilstellplatz“, so Christian Utpatel, Sprecher der FWG AG Stadtentwicklung. Im Gegensatz zu anderen Ideen aber erfordert der Vorschlag der FWG nun keine großen Investitionen und ist kurzfristig und kostengünstig umzusetzen. „Unser Ziel muss es sein, schon für die Sommersaison in diesem Jahr ein besseres Angebot machen zu können und damit im Tourismus von den Wohnmobilisten zu profitieren“, so Utpatel.

Antrag Marktplatz / Barrierefreiheit

Antrag Wohnmobilstellplatz

Kontakt: Christian Utpatel

Archiv

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 128 Followern an